IMG_20170509_212104Der Klimawandel ist kein Schicksal, das wir ergeben hinnehmen müssen. Wir können etwas tun! Verhindern können wir ihn nicht mehr, aber es ist durchaus möglich, seine Auswirkungen auf Mensch und Natur durch gezielte Gestaltung zu begrenzen.

Das war die Botschaft, die uns Alicia Medina Valdiviezo, Carla Madueño Florian und Nikunj Pathak eindrucksvoll und mit großem Engagement am Dienstag, 9. Mai, bei unserem Gemeindeabend im Rahmen der Klimawoche an der Universität Bayreuth    nahebrachten. Unter dem Titel ““Climate Change is already at our door. Are we ready for this?” nahmen uns die drei Studierenden im Master Global Change Ecology mit auf eine kleine Weltreise. Kanada, Peru und Indien waren Stationen im Reiseprogramm.

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Dabei war es nicht gestattet, im “virtuellen Flieger” sitzen zu bleiben – vielmehr mussten alle Teilnehmer(innen) im Rollenspiel als Regierungsvertreter(innen), Bürger(innen), NGO-Aktivist(innen) oder Wirtschaftsvertreter(innen) eines Landes Stellung beziehen. Komplizierte Verflechtungen aus Politik, Wirtschafts- und Bürgerinteressen wurden so deutlich, die Entwicklungen hemmen oder auch voranbringen können.

Am Ende stand eine lange Liste von kleinen, aber wichtigen Schritten, die auch wir hier vor Ort gehen können, um zu einer ökologischen und nachhaltigen Weltwirtschaft beizutragen – Fairtrade, Foodsharing, sparsamer Umgang mit Energie, Abfallvermeidung und vieles mehr. Jede(r) kann etwas tun. Oder, wie Papst Franziskus es in seiner Enzyklika “Laudato Si” formuliert: “Alle können wir als Werkzeuge Gottes an der Bewahrung der Schöpfung mitarbeiten, ein jeder von seiner Kultur, seiner Erfahrung, seinen Initiativen und seinen Fähigkeiten aus.”IMG_20170509_230107